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PWT in China – das Highlight 2010

Die 10 Tage die wir in China verbrachten waren voll mit Erlebnissen die mir sicher noch lange in Erinnerung bleiben werden.

Vor ungefähr 10 Jahren war ich schon einmal – damals als Tournee des steir. Knopfharmonikavereines Südliches Burgenland – in Peking und sah ungefähr die gleichen Dinge wie diesmal, nur dass sich inzwischen das meiste sehr verändert hat. Während vor 10 Jahren Coca Cola Tafeln noch erwähnenswert waren hat sich die Stadt seither deutlich in die westliche Richtung verändert und natürlich durch die olympischen Spiele einiges dazu gewonnen. Olympiastadion, Tianmenplatz, verbotene Stadt und chinesische Mauer – zu all dem lässt sich sagen – ES IST RIESIG.

Aber auch alles übrige in dieser Woche war riesig: die Organisation dieses Trips – hier ganz herzlichen Dank an Jaroslav Kacmarcik und seine Mitarbeiter, die nette Truppe, die sozialen Events, das Erlebnis der Läufe! Es war einfach mal etwas ganz anderes mit OL-Läufern aus unterschiedlichsten Ländern eine Woche im Bus zu verbringen und alle „etwas anders“ kennenzulernen – auf österreichisch „a vulle Gaude“

Über die Läufe wurde schon viel geschrieben auch Fotos wurden schon viele online gestellt. Eine Auswahl findet ihr zum Beispiel unter www.migrilli.ch und http://folk.ntnu.no/oysteios/ .

Nun heisst es erstmal in einer Pause etwas Abstand von OL und Training zu nehmen – und danach geht es weiter mit der Vorbereitung für die nächste Saison. Mit der heurigen war ich nicht zufrieden und nächstes Jahr soll sich einiges ändern – im Training, im Umfeld usw. um sowohl physisch als auch psychisch zu wachsen um so groß wie Dwight Howard zu werden 😉  aber daweil heißt es mal SIESTA und meinen neuen Job geniessen.

schwedischer Schlamm – China next

Letzte Woche nahm ich am coolsten Laufrennen teil, das ich kenne – dem Tjurruset.

Ich war nicht angemeldet konnte aber im letzten Moment für einen (unbekannten) Mann starten. Ich machte ein Trainingsrennen daraus- mit vielen Erlebnissen, einem ewig langen Sumpf und in der letzten STartgruppe der Männer mit vielen Irren die sogar Bomben in den Schlamm machten 😉

tolle Fotos gibts auf www.tjurruset.com

                                                                                          Bild Copyright bilder.jomsborg.com

Heute reisen wir noch nach China zur PWT – eine tolle Chance dieses Zeit nach langer Zeit wieder zu besuchen – und zum ersten Mal in Asien (ausser Israel) OL zu machen – ich bin sehr gespannt

Vive la France!

Letztes Wochenende verbrachte ich in Frankreich ein (für mich) Wochenende der etwas anderen Art, aber eines der coolsten OL-Wochenenden seit langem!

Lange hatte ich überlegt ob es gut ist im Weltcup zu starten. Den Flug hatte ich gebucht, aber nach einer recht schlechten Form seit der WM, durch meine Diplomprüfung wenige Trainingsstunden und eine leichte VErletzung die ich mir in Frankreich beim Trainingslager zuzog, beschloss ich die doch sehr lang scheinende Lang auszulassen. Nachdem jedoch sonst alles geplant war und mich der Wc in Frankreich ursprünglich vor allem landschaftlich und geländemäßig reizte entschloss ich mich trotzdem nach Frankreich anzureisen und die nationalen World-RAnking-events zu laufen. Meine Devise war: „Alles mitmachen was mir Spaß macht und mir ein richtig schönes Wochenende zu machen“ – gesagt getan.

Super Wetter – strahlender Sonnenschein das ganze Wochenende, eine tolle Landschaft mit einer wunderschönen Stadt am See mitten in den Bergen und eine tolle, extravagante Organisation – so könnte man dieses Wochenende kurz zusammenfassen.

Als erstes startete ich am Samstag bei der Orientshow. Ich kannte das ganze aus Österreich, wo es ja schon ein Erlebnis war, aber dieses gigantische „Gelände“ für die Orienshow übertraf alles. Kurz zu den Regeln: Es wird ein Parcour mit verschiedenen Objekten (teils Labyrinth) mit sehr vielen Posten aufgebaut. Man hat keine Postenbeschreibung aber muss anhand eines Punktes im Postenring die richtigen Posten anlaufen. Die Bahn ist „sprintähnlich“, aber viel kürzer – in dem Fall ca. 3-5 min.

Die Organisation war riesig und es nahmen wirklich hunderte Leute an diesem Event teil. Zuerst gab es 3 Qualifikationsläufe die jeder absolvieren musste und diese wurden zeitlich zusammengezählt – die besten 8 Damen und Herren von den beiden Heats qualifizierten sich fürs Halbfinale und die besten 4 des Halbfinales (2 aus jedem Halbfinale) fürs Finale.

Die „Orientshow“ machte mir wirklich Spaß und ich kam von Anfang an ganz gut und ohne größere Fehler durch und konnte mich so als 4. meines Heats fürs Halbfinale qualifizieren. Dort zeigte ich aber leider recht Nerven und spätestens nachdem ich den (unerwarteten Schmetterling) 2 Posten lang in die falsche Richtung lief – von 5 zu 9 statt zu 6 – wars mit dem Finale vorbei. Trotzdem ein SUPER Erlebnis dass den OL sicher dem Publikum näher bringt und eine tolle Werbung ist.

Kartenbeispiel Qualilauf

Karte Halbfinale

Das einzig negative am ganzen war dass ich ca. von 13 bis 18 Uhr im Wettkampfzentrum war und ca. jede Stunde oder einandhalbstunden einen „Lauf“ hatte. Danach war es einfach Zeit für ein Essen und so startete ich sehr müde und vollgegessen zum Nachtsprint zu dem ich um 20.30 startete. Aber auch dieser Lauf gefiel mir super – viele Routenwahlen, schwierige und leichtere Passagen. Ich erwischte einige Routen nicht optimal oder schlecht (glaube ich zumindest – leider hatte ich keine Möglichkeit die Routen zu vergleichen) – zumindest Posten 2 und 6 erwischte ich denke ich die schlechtere Route. Ansonsten war ich einfach sehr langsam unterwegs – mit nicht viel Nachterfahrung, einem vollen Bauch, nach seinem Tag und wenig Training kein Wunder.

Umso mehr freute ich mich am nächsten Tag dass ich es schaffte die Langdistanz zu bewältigen. Mit fast 8km und 330 Höhenmetern fehlte eigentlich gar nciht viel für die Weltcupstrecke aber für mich wäre jeder Meter weiter sehr qualvoll gewesen ;). Technisch war vor allem der Anfang nicht wirklich sicher – ich konnte mich aber relativ gut fangen – und ich war sehr froh dass mir über die gesamte Strecke keine „riesigen“ Fehler unterliefen, was ich wie ich nachher im Weltcup beobachtete keine Selbstverständlichkeit war. Beim ersten war ich etwas unsicher, jedoch stand ich kurz still um das Kartenbild zu interpretieren, was die Aufgabe dass ich etwas zu weit rechts sein muss dann sehr schnell löste. Von Posten 1 auf 2 war denke ich der Weg unten nicht schlecht jedoch wäre es doch um einiges schneller gewsen in Richtung strich wegzurennen und erst nach dem Fellsabsprung durch den kleinen Graben runter auf den Weg zu laufen – zusätzlich war ich im Postenraum einen Hügel zu weit links – Zeitverlust insgesamt auf der STrecke fast 4 Minuten. Bei drei war ich etwas zu hoch – korrigierte aber und den vierten suchte ich wieder etwas (war zu früh und von der Richtung her etwas falsch). Die näcshten Posten 5-6 und 7  liefen technisch recht gut. ich denke auch die Route zu 5 war in Ordnung. Nach dem Überlauf wurde es aber nochmal richtig „grausig“ Dornen, Steine, Äste alles war zu finden. ZU neun brauchte ich recht lang – kämpfte mich am Schluss durchs Gemüse – aber suchte ihn nicht , auch die nächsten 3 Posten versuchte ich lieber über etwas Umwege abers icher anzulaufen – was denke ich ganz gut war. Im Ziel war ich dann sehr zufrieden dass ichs ganz OK geschaffe habe  – war dies an diesem TAg für mich nicht von Vornherein klar. Dazu noch der 2. Platz von Matthu – ein (fast) vollkommenes Wochenende (vollkommen wäre es gewesen wenn ich nicht am Sonntag in einer recht upgefuckten Jugendherberge in einem Drogenviertel abgestiegen wäre gg*)

Jetzt folgen OL-Mässig gesehn spannende aber eher FUN-Höhepunkte. Am Samstag gehts zu 25-manna bevor ich am 20. Oktober für eine 9 Tage nach China zur Parkworldtour reise – yepee!

Exhausted but happy…

Was für ein Sommer…es ist so lange her seit meinem letzten Bericht dass ich, um alles zusammenzufassen so viel erzählen müsste, dass es keiner mehr lesen würde, deshalb nur Stichwortmässig.

Der Sommer war lang und ereignisreich. Nach meiner Diplomprüfung (letzer Bericht) folgten viele Highlights: Tirol Qualiläufe, Trainingslager in Trondheim, Urlaub in Södertälje, Studentenwm in Börlänge (SWE), Oringen in Borlänge (SWE), WM in Trondheim (NOR), Urlaub in der Schweiz und Italien, Trainingslager in Frankrach und der Schweiz und finally meine zweite Diplomprüfung und mein Studienabschluss.

Es war ein schöner Sommer aber auch sehr anstrengend und vollgepackt. OL-mässig war er minder erfolgreich – nach einem Übertraining und super Lernstress im Frühjahr gelang es mir nicht in der kurzen Zeit noch wirklich irgendeine Form aufzubauchen – aber ich wollte das beste daraus machen. Leider zeigten sich neben meinen läuferischen Defiziten in manchen Wettkämpfen jedoch auch technisch und mental ziemliche Blackouts. Zusammenfassend war ich mit einigen technisch sehr anspruchsvollen Wettkämpfen bei Oringen und der Sprint-Quali bei der WM sehr bis einigermassen zufrieden die restlichen Läufe waren eher unterdurchschnittlich (vor allem die Mitteldistanzquali bei der WM war zum vergessen – ein technisches Disaster). Nach der Wm war (nach so einem Programm auch logisch) der Ofen aus und ich versuchte das Trainingslager in der Schweiz und Frankreich noch irgendwie zu überstehen und das beste daraus zu machen. IN den nächsten Wochen folgen noch ein paar OL`s für die Seele: den Weltcup in Frankreich habe ich beschlossen auszulassen (in der Form macht das keinen Sinn) aber ich werde dafür im gleichen Gebiet die nationalen Läufe bestreiten und fanen. Eine Woche darauf folgt noch meine erste 25-Manna-STaffel.

Das OL-mäßige Highlight das Sommers war bestimmt der Weltmeistertitel von Matthias. Beim Sprint war ich selbst so no nervös wie nie zuvor selbst in einem Wettkampf – vor allem als es so knapp wurde. Als das Ergebnis dann feststand konnte ich es kaum glauben und es war so cool sich mit ihm zu freuen. Ich hatte fest dran geglaubt dass er eine Medaille holen kann und das es dann gleich mit dem Weltmeistertitel geklappt hat war umso schöner 🙂

Das zweite Highlight für mich (aber im Unibereich) war letzte Woche mein zweiter Studienabschluss. Ich reiste nach Wien um mein zweites STudium, das Sportwissenschaftsstudium mit der Diplomprüfung abzuschliessen. Über 6 Jahre war ich nun an der Uni in Wien und ich war wirklich glücklich nach dem Bachelor in Leistungsport nun auch den Magister in Psychologie und den Magister in Sportwissenschaft abzuschließen. Das Doppelstudium hat mich manchmal zwar sehr gefordert aber im Endeffekt bin ich sehr froh, die zwei sehr unterschiedlichen tollen Fächer – insges. 600 ECTS –  studiert zu haben und dass ich alles relativ problemlos abgeschlossen habe…Die zwei Diplomprüfungen am Schluss waren mit einem Lernstoff von ca. 13 Büchern noch einmal ein ziemliches Stück Arbeit und ich bin sehr erlöst dass ich jetzt erstmal die Bücher wieder in die Ecke stellen darf 🙂

Magistra rer.nat.

Nach einigen harten Wochen konnte ich am Donnerstag meine Diplomprüfung (die erste) positiv absolvieren und somit mein Psychologiestudium abschließen…

Ich hätte nicht gedacht dass alles so schnell geht, aber nachdem ich meine Diplomarbeit Mitte Mai abgegeben hatte ging alles Schlag auf Schlag und ich hatte die Wahl mich statt Oktober noch für Juni für die Diplomprüfung anzumelden. Diese Chance wollte ich nutzen…Die ersten Lernwochen liefen recht gut ich war in Södertälje – konnte in Ruhe lernen und trainieren – sonst hatte ich nichts zu tun. Dann wurde alles jedoch sehr stressig. Bereits bevor die ganze Sache mit der Diplomprüfung klar war hatte ich Flüge gebucht, mich für Läufe angemeldet und ich wollte versuchen alles möglichst gut durchzuziehen. Wir flogen zu den Elitserienläufen nach Lulea, dann zu einem kurzen Trainingslager nach Finnland, wo auch die Nordictour und die Jukola stattfand. Dann ging es zurück mit dem Boot nach Schweden, am Dienstag stand ein weiterer Weltcup der Nordictour am Programm, am Dienstag flog ich dann spät abends heim und nachdem ich meinen Termin für die Prüfung erst ein paar Tage zuvor erfahren hatte wurde alles recht knapp und am Mittwoch Früh stand schon die Prüfung auf dem Programm.

Die OLs dieser Wochen versuchte ich so gut es geht mitzumachen – teilweise gelang mir das teilweise nicht aber vorwiegend stand halbwegs gutes Training und das Bestehen der Prüfung im Vordergrund. Die Nordic-Tour hätte ich mir sparen können, was ich auch getan hätte wenn ich nicht schon angemeldet gewesen wäre – ein total verhauter Lauf mitten in einer Verkühlung in Finnland und ein mit Fehlern durchzogener Sprint waren die Folge. Die Läufe in Lulea waren ein sehr gutes Training – in der Middle machte ich zwar einen riesigen Fehler – das Gelände war aber toll und der Sprint ok. Ein recht guter Lauf gelang mir bei der Jukola – durch die Verkühlung war ich zwar noch recht angeschlagen jedoch konnte ich den Lauf in extrem schwierigem Gelände ohne große Fehler absolvieren und mein Team als dritte Läuferin von Platz 166 auf 127 nach vor laufen.

Seit Mittwoch ist also mein Psychologiestudium Geschichte. Ich habe in den letzten Jahren ja zwei Magisterstudien gleichzeitig gemacht nachdem ich das Bakkalaureat für Leistungssport abgeschlossen hatte. Voraussichtlich im September möchte ich dann noch das zweite Magisterstudium in Sportwissenschaft abschließen aber dies ist nur mehr Draufgabe – ein abgeschlossenes Studium hab ich ja jetzt in der Tasche 🙂

ÖM Gold :)

Letztes Wochenende konnten wir mit den Mädls des Turnvereines Fürstenfeld erstmals in dieser Zusammensetzung Gold holen. Es war unser Ziel heuer besonders gut zu sein und dies ist uns geglückt 🙂

                                                                                                Ursi Kadan, ich und Stephi Killmann

Die Mannschaftsmeisterschaft in Österreich funktioniert folgendermaßen: Es gibt ein Postennetz mit Sammelposten, die von allen 3 Läuferinnen anzulaufen sind. Die restlichen Posten darf man in beliebiger Reihenfolge anlaufen. Obwohl das diesjährige Postennetz sehr komplex schien war die Postenreihenfolge  die wir  für unsere 30 Posten wählten genau dieselbe wie die der Damen des SU Klagenfurt unseren langjährigen Konkurrentinnen. Trotzdem starteten wir sehr gut und lagen nach einiger Zeit einiges vor dieser auf dem 2. Platz liegenden Mannschaft. Zu den letzten beiden Sammelposten schlichen sich aber bei uns ein paar kleine Fehler ein und am Schluss wurde es noch einmal  knapp. Zum vorletzten Posten sahen wir plötzlich die anderen Läuferinnen hinter uns. Zu einem Zielsprint kam es heuer zwar nicht (letztes Jahr waren wir mit 4 Sekunden Abstand zum 2. und 15 Sek Abstand zum ersten 3.) jedoch waren wir schon mit dem Zweitplatzierten gleichzeitig im Zieleinlauf und kamen mit 10 Sekunden Vorsprung dort an.

 Karte Mannschaft:

Ganz besonders cool finde ich dies, da Stephi, Ursi und ich in den Jahren zusammengewachsen sind und die Mannschaft ist jedes Mal ein lustiger  Anlass ist  ohne Diskussionen und bis jetzt sind uns auch Probleme des Wiederfindens erspart geblieben. Das ist nicht selbstverständlich denn die Disziplin hat es nämlich auch so an sich dass es sehr oft zu großen Ruf- und Suchaktionen der Mannschaftsmitglieder im Wald kommt, man Posten vergisst, auslässt oder sonstige lustige Dinge passieren, die dann Gesprächsstoff für lange Zeit sind.

Die Mannschaft war ein Highlight in einer sonst nicht so gut laufenden OL – Zeit für mich. Nach einem Krankheitsausfall im März und April machte ich den Fehler durch möglichst viel und schnelles Training alles versäumte aufholen zu wollen, das vor dem Hintergrund von Stress mit der Diplomarbeit und viel Herumreiserei. Dies führte dazu dass ich mich plötzlich an einem physischen Tiefpunkt befand. Beim Tiomilawochenende merkte ich das gar nichts mehr ging und ich völlig am Sand war – zusätzlich verletzte ich mich wiedermal am Fuß. Reflektierend merkte ich, dass ich schon eine Zeit lang sehr schlecht geschlafen hatte, mich ständig müde fühlte, ich nie richtig gesund war und ich mich ständig irgendwie verletzte – dazu kam dass ich keinen Spaß mehr am OL hatte – vor allem Wettkämpfe machten mich psychisch fertig…Überlastungserscheinungen verschiedenster Art. Nachdem ich diesen Zustand endlich realisiert hatte machte ich mal eine Woche Pause bevor es letzte und diese Woche mit einigen OL-Terminen wie Trainingslager und WM Qualilauf weiterging. Nun (ich werde nicht zur EM fahren) ist es aber wirklich Zeit für ein Stopp!

Ich möchte in den nächsten Wochen Abstand gewinnen und mehr Zeit für mich selbst haben. Zusätzlich hat sich ergeben, dass ich viell. im Juni bereits meine Psychologiediplomprüfung machen kann und für das heißt es auch ordentlich lernen. In zwei Wochen werde ich mit ein paar Freunden ein paar Tage nach Malta fliegen – mal ohne OL…Ich möchte wieder Lust am Training und am Wettkampf bekommen und bis Juli zu den internationalen Wettkämpfen meine Form wieder soweit aufbauen, dass ich wieder zufriedener mit mir selbst sein kein und Spass dran habe! Die Mannschaft war ein guter Anfang 🙂 und Södertälje ist ein super Platz dafür!

Aller Anfang ist schwer…oder „on the way“

Die letzten Wochen waren für mich sportlich gesehen ein ziemliches Auf und Ab. Während bis Februar eigentlich alles ganz gut lief hatte ich bereits kurz vor unserem Trip nach Abisko mit einer ziemlich starken Verkühlung zu kämpfen, die recht hartnäckig war. Nach etwas Pause konnte ich diese jedoch besiegen und wieder in den schneeigen Bedingungen rund um Södertälje trainieren. Es folgt ein tolles Trainingslager in Finspang mit meinen ersten Kartentrainings heuer – aber gut 20cm Schnee – also mehr stapfen als laufen.

Vor ein paar Wochen…Matthias findet das erste Gras

Die Vorfreude war natürlich groß als wir eine Woche später – für das Osterwochenende – unsere Reise in den schneefreien Süden Schwedens zu den Elitserieläufen antraten. Doch leider hatte ich mich zufrüh gefreut – bereits auf der Fahrt spürte ich den Hals kratzen und die Nase rinnen und bei der Ankunft wars dann entgültig vorbei…3 Tage Bett hüten war angesagt. Am vierten Tag konnte ich es nicht lassen und nutze den Mittelwettkampf für ein technisch tolles schneefreies Training – es lies sich erahnen wie schön das ganze erst in fittem Zustand gewesen wäre.

Ein paar Tage später wurde ich dann auch wieder etwas fitter und konnte das Training wieder aufnehmen. Nun sind auch endlich die Wälder um Södertälje wieder schneefrei und am Wochenende konnte ich sogar noch ein von Matthias organsisiertes Sprinttraining  mit den Mädls von Södertälje machen, was eine Riesengaudi war. Es folgte ein schnelles Training und schon ging es zu meiner Abreise nach Österreich zu den ersten Wettkämpfen.

Mädlstraining 🙂

Gerade noch Glück hatte ich mit meiner Abreise Donnerstag vormittag, denn ab Donnerstag Abend war der Luftraum über Schweden wegen des Vulkanausbruches bereits gesperrt. Am Samstag ging es dann zu den österreichischen Sprintmeisterschaften im Park Oberlaa in Wien.

Dass diese Vorbereitung der letzten Wochen – kein einziges schnelles Training auf flachem Untergrund – kein einziger richtiger Wettkampf im heurigen Jahr (ich hatte erst einmal für ein Training einen SI-Chip in der Hand )  im Gegensatz zu vielen österreichischen Konkurrentinnen – nicht die optimale Vorbereitung für einen Parksprint war ist mir im Nachhinein klar – nachdem dieser auch nicht unbedingt technisch anspruchsvoll und einfach nur turboschnell war,  noch mehr. Meine Taktik war das ganze technisch „vorsichtig“ anzugehen – alles genau vorzuplanen- die Fehler im Sprint im letzten Jahr hatten mich etwas vorgewarnt. Da es jedoch in diesem Sprint nicht unbedingt viel Potential für Fehler gab war diese Taktik in diesem Fall sicher nicht unbedingt geeignet. Dazu fehlte mir total die Spritzigkeit – ich fühlte mich von der Routine eher wie bei einem schwierigen Mitteldistanzol im Sumpf in SChweden als in einem Wiener Park wo es einfach heißt „rennen, rennen, rennen“. Zum 8. Posten nahm ich dann auch noch nicht ganz die optimale Route und dementsprechend sah dann auch mein Resultat nicht unbedingt toll aus. Dass insgesamt nicht viele Fehler gemacht wurden zeigte dass beinahe alle Österreicherinnen innerhalb von 2,5 Minuten lagen.

Karte Sprint

Meine ehrgeizige Natur war natürlich etwas enttäuscht über dieses Ergebnis nach etwas Analyse muss ich aber auch sagen, dass beste aus meiner Situation gemacht zu haben…und entsprechend meiner Vorbereitung hatte ich ja auch keine großen Ziele für diesen Sprint. Jetzt heißt es mit dem Wissen in der Tasche im Winter wirklich gut trainiert zu haben wie geplant weiterzumachen. Es folgen in den nächsten Wochen ein paar tolle Staffeln und Wettkämpfe in Schweden, ein interessantes Trainingslager in Österreich und zwei weitere Wettkämpfe – eine Mittel und eine Mannschaft in Österreich im Mai – worauf ich mich sehr freue und ich bin frohen Mutes dass es bis dann mit meiner Wettkampfroutine und -spritzigkeit wieder um einiges besser aussieht.


nächste Events

keine Events in Planung

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