Von einem Erlebnis zum nächsten…

Ein ganzer Winter ohne Eintrag….sehr schlecht. Keine Zeit, keine Lust und grösser und grösser wird er der Berg an Ereignissen – aber beim Schreiben wurde ich zumindest wieder an die tollen Erlebnisse der letzten Monate errinnert…auch schön 🙂

Zu meiner derzeitigen Lage:

Es geht mir sehr gut. Natürlich so wie es halt ist einmal ein bisschen besser einmal ein bisschen schlechter aber das ganze hält so seine Balance.

Das letzte Jahr war zusammengefasst ja „extraordinary“ erlebnisreich. Meine beiden Studien abgeschlossen, Matthias wurde Weltmeister, und im Herbst habe ich dann auch zu arbeiten begonnen. Teilzeit, bei Scania im Gesundheits- und Sportbereich und ich arbeite großteils mit Dingen die ich gelernt habe und die mich interessieren – also bin ich damit sehr zufrieden. Als ich noch studierte sagten soviele Leute „wart nur geniess die Zeit, wenn du mal arbeitest schaut das ganz anders aus“, aber ich denke dass das auch viel Einstellungssache ist und bisher schaffe ich es ganz gut Arbeit, Training und Freizeit gut zu verbinden und nachdem ich ja in Wien neben dem Studium auch gearbeitet hab hab ich jetzt fast mehr Zeit als vorher für Dinge die mir Spaß machen. Dadurch dass ich jedoch zwischendurch sehr viel unterwegs bin, ist der Teilzeitjob wenn ich da bin dann doch ein Vollzeitjob – die Tatsache dass der Bericht nun 2 Wochen auf seine Veröffentlichung gewartet hat zeigt mein zwischenzeitliches zeitliches Budget…

Ausserdem jagt seit Herbst eigentlich ein Erlebnis das nächste. Nach China im Oktober feierte ich Dezember meine Sponsion in Wien. Es war wirklich eine tolle, stimmungsvolle Feier mit Freunde und Familien die ca. 12 Stunden dauerte und die mir wunderschön in Erinnerung bleiben wird.

Danach dauerte es nicht lang bis es im Dezember zu einem „Skiwochenmarathon“ nach Hause ging. Zuerst eine Woche skilehrern in Filzmoos, dann zwei Wochen mit dem Fürstenfelder Gymnasium auf Skikurs und dann eine Woche mit Matthias Familie in die Schweiz – mehr brauchte mein Skifahrerherz nicht um in den siebenten Himmel aufzusteigen und ich kann mich nicht erinnern in Summe in einer Saison je  coolere Kinder unterrichtet zu haben als heuer 😉 – insgesamt über 40 – irgendwie ein tolles Gefühl dass soviele Kinder nun durch mich (hoffentlich :)) besser skifahren können. Und auch persönlich war mein sportliches Ziel meine Riesenslalomtechnik zu verbessern 🙂 wo ich denke ich schon Fortschritte machen konnte.

Mein alljährlicher Jahresabschluss der mich auf ein gutes neues Jahr einstimmt der Ski-Fackellauf mit den Skilehrern in Filzmoos

auf den Brettern – dahinter der Alletschgletscher

Sonnenaufgang etwas hinter den Wolken aber super schön (aber einer der kältesten Momente des Jahres 🙂

Seit dieser „Winterzeit“ging es aber nicht weniger aufregend weiter. Es wechselten sich Wochen mit viel Arbeit ab mit tollen Traininslagerwochen im Süden. Beinahe zwei Wochen Trainingslager in Gran Canaria mit einem coolen OL-Wettkampf, dem G-Com, der heuer erstmals ausgetragen wurde und ansonsten wirklich super Lauftrainings waren der Anfang.

G-com made by Alison Hill
G-com mit Roque Nublo im Hintergrund made by Alison Hill

Ein Lauftraining beim Roque Nublo

Zwischendrin ging es als Betreuerin zum Öppetspar-Vasalauf (Riesen-Langlaufrennen) einige Stunden nördlich von Stockholm und danach folgte mit 2 Wochen OL-Trainingslager in Portugal mein entgültiger Einstieg in die OL-Saison 2011. Das Trainingslager in Portugal hatte für mich zwei Seiten: einerseits hatte ich eine super erste Woche beim Stützpunkttrainingslager mit dem Schweizer Nationalteam, das mir sehr viel Input gab wie ich mich sporltich weiterentwickeln kann, inder ich jedoch stark verkühlt war und eine etwas durchwachsene zweite Woche mit meinem Verein SNO in der ich Probleme mit meinem linken Fußgelenk bekam und ich am Schluss leider nicht mehr trainieren konnte.

Obwohl das Trainingslager jedoch erst eine Woche her ist gab es inzwischen schon wieder einen Erlebnishöhepunkt und zwar flogen Matthias und ich am Wochenende nach Oslo um uns das Biathlonfinale anzusehen und das war wirklich ein extrem cooles Erlebnis. Zwei Tage Sonnenschein pur, mit tollen Wettkämpfen (schon cool die österreichischen Jungs mal aus 2 Meter Entfernung mitzuerleben) und das in einem der sicher tollsten Biathlon- und Skilanglaufstadien der Welt dem Holmenkollen. In der Pause machten wir auch noch einen Abstecher in den 130m hohen Skisprungturm und ich dann doch recht froh OL-Läuferin und nicht Skispringerin zu sein ;). Nachdem ich vorher noch nie in Oslo war muss ich schon sagen: tolle Stadt mit viel Flair!!



die Stars aus nächster Nähe dahinter die super coole Sprungschanze der heurigen Nordischen WM

Tja ihr seht es läuft gut – doch viell. wäre es doch ratsam meine Homepage jetzt wieder öfter upzudaten 😉

Trainingsmäßig gehts mir ganz gut – obwohl sich Trainingsübermotivation und voller Fokus auf OL abwechselt mit dem Fokus auf vieieielen anderen Dingen und nicht so stark ausgeprägter Trainingsmotivation aber ich denke das mir in den letzten Jahren eh etwas Lockerheit hinsichtlich meines OL-Treibens gefehlt hat und ich denke wenn es mir gelingt die Lockerheit auch in die Wettkampfsaison mitzunehemen und meine einzelnen Wehwehchen noch auszukurieren steht einer tollen OL-Saison mit vielen weiteren Erlebnissen und sportlich für mich persönlich guten Ergebnissen nichts mehr im Wege 🙂

0 Responses to “Von einem Erlebnis zum nächsten…”



  1. Schreibe einen Kommentar

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s




nächste Events

keine Events in Planung

Foto des Monats

Statistics

  • 20.084 hits since January 11th, 2010

%d Bloggern gefällt das: