Archiv für Oktober 2009

Nach einem laaangen Weg…am Ziel

Als ich heute an meinem Computer den ON-Knopf drückte und das frisch installierte Internet Verbindung gefunden hatte flüsterte plötzlich mein Blogg in mein Ohr dass es höchste Zeit wäre ENDLICH wieder ein mal etwas zu schreiben…
Obwohl ich des öfteren über Zeitprobleme klage war die Zeit von der Wm bis jetzt wahrscheinlich die stressigste meines Lebens und es ist soviel passiert und hat sich soviel getan dass alles bis ins Detail zu erzählen Seiten füllen würde. Das wichtigste: Wir wohnen seit 19. Oktober in Schweden. Trotzdem werde ich versuchen euch kurz und bündig auf den neuesten Stand zu bringen.
Job: Wegen unserer Auslandspläne kündigte ich meine Studienassistentenstelle auf der Uni und konnte noch mit allen letzten Dingen im Büro abschliessen – eine schöne und wirklich lehrreiche Zeit in diesem Job ging zu Ende. Für mein Psychologiestudium musste ich noch ein 6 wöchiges Praktikum machen und bekam ein Praktikumsstelle bei der Austro Control – Akademie, wo Fluglotsen ausgebildet werden, im Bereich der Arbeits- und Organisationspsychologie. Ich arbeitete von Anfang September bis Mitte Oktober dort und es war wirklich spannend. Einerseits bekam ich einen echten Einblick in die Arbeit von Fluglotsen (inklusive Tower :o) und die Geschehnisse in so einer Riesenfirma, andererseits konnte ich in meinem Aufgabenbereich (vor allem statistische Berechnungen) meine Statistikkenntnisse für die Diplomarbeit nochmal so richtig vertiefen.
Uni: Da mir sonst langweilig geworden wäre :o) machte ich zwischendurch noch ein paar Prüfungen, erledigte alle Formalitäten für meine beiden Diplomarbeiten, meldete meine Themen an und konnte bereits über 100 Jugendliche an Wiener Schulen zu meinem Themen bei denen es sich um Lebenszufriedenheit beziehungsweise Selbstwirksamkeitsüberzeugung in Verbindung mit physischer Aktivität geht, befragen.
OL: Bereits kurz nachdem ich mein Praktikum begonnen hatte merkte ich nur mehr sehr wenig Zeit und Motivation für das Training aufbringen konnte. Als setzte ich mir das Ziel noch bis zu den Mannschafts- und Staffelmeisterschaften in Österreich Ende September so gut es geht zu trainieren und danach bereits mit dem „Übergang“ zu beginnen. So lief ich noch einen Ranglistenlauf, den ich auf dem 4. Platz beendete. Bei der Mannschaftsmeisterschaft wurden wir im Team 3. und bei der Staffel, wo ich mit meinem eigenen Lauf durch einen großen Fehler nicht zufrieden war 2.
Die restlichen Wochen in Österreich trainierte ich nur mehr zum Spass und hatte mit einigen gesundheitlichen (stressbedingten?!) Problemen (Magen…) zu kämpfen. Ich freute mich Ol-mässig jedoch sehr auf einen Neustart in Schweden!!
Umzug: Anfang Oktober wurde es ernst und Matthu und ich begannen Kisten zu packen, die Wohnung zu vermieten und alle restlichen Dinge zu klären. Neben allen meinen anderen Dingen war dies sehr stressig, doch gottseidank lief alles gut. Wir machten am 15. Oktober noch ein tolles großes Abschiedsfest (danke an alle Freunde – es war wirklich super!) und am 18. Oktober ging es mit einem Minibus los nach Södertälje etwas südlich von Stockholm.
Seit 19.Oktober wohnen wir also in einer Wohnung in Södertälje. Nach einem Tag erwischte mich leider eine Magendarm-Grippe mit allem was dazugehört und ich lag 2 Tage im Bett einen Tag darauf passierte das selbe mit Matthias. Am letzten Wochenende, unserem ersten im Norden, fand dann noch der Smalandskavlen, eine Staffel im Süden von Schweden, mit 1-2 Nacht- und 3 Tagstrecken statt. Obwohl ich das ganze aufgrund meiner Form und der Grippe letzter Woche schon abgesagt hatte, überredete mich meine Team, da sie keinen Ersatz für mich finden konnten doch zu starten. Trotz allem war es voll die Ehre für mich mit so einem tollen Team starten zu können. Mein Lauf verlief nach der Bauchgrippe wie erwartet langsam aber den Umständen entsprechend ok….ich lief vom 2. auf den 8. Platz und insgesamt wurden wir 12. von 80 Teams.
Nach einem etwas schweren Start freue ich mich sehr auf die Zeit hier im Norden. Ich möchte mir ausser Diplomarbeitschreiben und trainieren nicht zuviel „aufhalsen“ und die Trainingsmöglichkeiten und die Unterstützung hier ist wirklich super – besser könnten sie wahrscheinlich nicht sein. Wir wurden bisher auch lieb von allen aufgenommen – jetzt heisst es nur noch etwas besser schwedisch lernen und dann steht einer schönen Zeit nichts mehr im Weg.
Kommendes We geht es mit Matthias zu einem Trainingslager nach Trondheim und das Wochenende darauf werden wir für ein Trainingswochenende mit dem Club nach Finnland fahren.

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